Da hatte ein Mann zehn Frauen

 Zehn Frauen für einen Mann,
eine geht, weil sie ihm nicht mehr glauben kann.
Neun Frauen sind noch von ihm geblendet,
hat sich die eine aus Erkenntnis von ihm gewendet.
Acht Frauen wollten um ihn kämpfen und waren dazu bereit,
eine war sich sicher zu gehen, es war an der Zeit.
Sieben Frauen glaubten ihm, jedes versprochene Wort,
eine erkannte die Intrige und ging für immer fort.
Sechs Frauen schauten zu und spielten mit, sein Spiel,
für eine war die Erfahrung irgendwann zuviel.
Fünf Frauen hatten zu ihm blindes Vertrauen,
eine könnte nicht länger in seine falschen Augen schauen.
Vier Frauen glaubten immer wieder seine Lügen,
eine ließ sich nicht mehr länger betrügen.
Drei Frauen erhofften sich das versprochene Glück,
eine erkannte rechtzeitig und es blieben noch zwei zurück.
Zwei Frauen sind verfallen, in seinen Scham,
eine sich selbst die falsche Illusion nahm.
Eine Frau blieb für ihn übrig allein,
doch zu spät wird es für ihn sein.
Denn auch sie wird ihren eigenen Weg gehen,
hätte er doch in ihr, die wahre Liebe gesehen.
Und die Moral von diesem Gedicht;
Entscheide dich lieber für eine Frau von Anfang an,
dass Dir so was als Mann nie passieren kann.
© 2005 by Paloma




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