Das Täubchen eines von vielen und so klein,
doch wollte es nicht mehr länger einsam sein.
So bot es der Welt da draussen ihre Flügel an,
weil sie stets an das Guten glauben kann.
Musste erst lernen, dass nicht alles so ist wie es erscheint,
dass nicht alles was einem begegnet immer gut ist gemeint.
Da fand sie eines Tages ein Adler, der sich hat verkrochen,
sie fragte ihn warum seine Flügel sind gebrochen.
Sie schenkte ihm ihr Vertrauen und nach einiger Zeit,
war auch er wieder zum fliegen bereit.
Doch er träumte von Freiheit in der Welt,
und gab dem Täubchen zu verstehen, dass ihm hier nichts hält.
Und so machte er sich auf die Reise,
unbedacht und ganz leise.
Unbewusst hat er mitgenommen ihre Seele und das Herz,
die Flügel von ihr wurden gebrochen, durch Tränen und Schmerz.
Er flog davon stolz wie ein Adler im Wind,
und das Täubchen konnte ihm nicht folgen;
und wieder für sie die Einsamkeit beginnt.