Dort sitzt eine einsame kleine weisse Taube auf
dem Ast,
hängt ihren wiederkehrenden Träumen nach, während der Rast.
Oftmals schaut sie, den anderen ziehenden Vögel hinterher,
und weiss, manchmal fällt „zu glauben“ schwer.
Möwe, Schwalbe, Geier oder Falke am Himmel kreisen,
zur zweit der Zusammengehörigkeit, schwirren sie auf Reisen.
Und wieder malt sie aus, dieses
sehnsuchtsvolle Bild, dass sie mit sich trägt im geheimen; Wo ist der Adlige, der mit ihr
schwebt und stützt die Flügel,
und beim jedem Sonnenuntergang segelt über die Hügel.
Der ihr zeigt den Sonnenaufgang in
der weiten Welt,
der ausbreitet und sie mit seinen vertraute Schwinge hält.
Wo mit ihr durch jeden Sturm und
Regen gleitet,
wo Liebe in guten und schlechten Zeiten, beflügelt und leitet.
Und wieder spürt sie den
Wunsch, in ihrer Seele tief innen;
Und sie weiss ihr Freund ist die Einsamkeit,
so fliegt sie fragend weiter mit der Erkenntnis der ungewisse Zeit.
Sie weiss nicht was noch kommt in ihrem Leben,
wird sie vielleicht lebenslang träumen davon, mit ihm zu schweben.
So verlässt die weisse kleine Taube alleine, den Rast,
mit der Hoffnung es wartet vielleicht jemand auf sie, beim nächsten Ast.