Eine rote Rose

 Da stand sie, eine rote Rose auf dem Asphalt ganz allein,
du hast sie damals liebevoll gepflückt und gesagt, sie ist jetzt ewig mein.
So selbstsicher, aufrichtig und rein,
sollte dein Gefühl für mich sein.
Deine vertrauten Worte versprechen,
nie wirst du die Seele der Rose zerbrechen.
Und diese rote Rose sagt dir was ich für dich spür,
und so fand sie den Weg durch meine Herzenstür.
In feuerrot wird sie für dich meine Liebe offenbaren,
glaubte du würdest sie behutsam bewahren.
Doch jede Rose kann nur gedeihen und blühen,
wenn sie die Zärtlichkeit der Liebe wird fühlen.
Immer wieder zeigte sie ihr sehnlichstes Verlangen nach Geborgenheit,
doch er schenkte ihr keinen Augenblick und würdigt für sie, seine Aufmerksamkeit.
Durchsichtige Wassertropfen wie Kristalle fielen zu Boden und sie lässt ihr Köpfchen senken,
er lässt sie hilflos im eigenen Tränenmeer ertränken.
In der Kälte wurde ihre Blüte zu Eis gefroren,
einsam und verlassen ohne Zuneigung, fühlte sie sich verloren.
Diese rote Rose einst geschenkt von dir,
dunkel rot gefärbt haben die Blutstränen sie von mir.
Dieses Empfinden seines Verhaltens konnte sie einfach niemals verstehen,
was ihr fehlte zum wachsen und gedeihen, liess sie am zugefügten Leide zugrunde gehen.
Und immer wenn du verfärbte Rose wirst sehen,
erinnert sie dich, was damals mit ihr ist geschehen.
Als du sie achtlos liesst sterben,
Und auf einem weissen Zettelchen steht geschrieben;
hättet du doch bloss Sorg zu ihr gegeben.
© 2007 by Paloma

Für Dich hätte sie leuchtend rot geblüht, Lebenslang.

 




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