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Eine
unerfüllte Liebe
Das
Mädchen, das an der Klippe stand,
noch einmal sah sie sich mit dem Liebsten Hand in Hand.
Leise hört sie wie aus den Wellen das Lied erklang,
wo der Fischer damals zum Abschied für sie sang.
Es war ihre Liebe des Lebens, die sie fand,
damals sie schrieb es in den Sand.
Die Nächte waren voller Zärtlichkeit,
der Abschied schien unendlich weit.
Leidenschaftlich war der Tag,
was auch einst kommen mag.
Die letzte Nacht am Strand spaziert,
sie haben ihren Namen, in den Sand graviert.
In
dieser Nacht, da leuchtet ein Stern ganz hell,
der Morgen des Abschieds kam viel zu schnell.
Er flüstert ihr ins Ohr ganz leise,
wie er sie liebt auf seine weise.
Tränen, sie liefen ihr übers Gesicht,
ob sie sich wieder sehen, wussten sie damals noch nicht.
Vielen Jahren sind seither vergangen,
noch oft ist es da, dieses Verlangen.
Was wohl ihr Liebster so macht,
ob er nicht einmal, hat an sie gedacht?
Viele Nächte hat sie sich in den Schlaf geweint,
jetzt weiss sie; seine Liebe war nicht ehrlich gemeint.
Und doch lebt er weiter in ihr, der Traum,
dass es sich erfüllt, glaubt sie kaum.
Doch hoffen wird das Mädchen immer, auf ein bisschen Glück,
und irgendwann, kehrt sie wieder dorthin zurück.
Und es erklingt leise aus der Ferne das Lied,
dass der Fischer für sie sang, zum Abschied.
Traurig und einsam, der Erinnerung nach sehen,
wird das Mädchen an der Klippe stehen.
© 2002 by Paloma


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