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Mitten drin
Ich
stehe da mitten drin,
versuche zu erkennen, im Ozean den Lebenssinn.
Eine Seele wie von einem stürmischen Orkan betrogen,
Gefühle die einst wurden durch kalten Regen belogen.
Hilfesuchend und doch alleine im Gefühls-Strudel versunken,
in der letzte Sekunde sich selbst gerettet und dabei fast ertrunken.
Als ein vereistes Stück, in form eines Herzens gefroren,
ist es gefühllos auf dem Meeresspiegel alleine verloren.
Eine Welle überkam und spülte es dorthin,
gestrandet in der Ungewissheit, nun dort wo ich bin.
Stehe ich da, bei den Klippen und kämpfe mit neuen Ebbe und Flut,
hin und her gerissen von der begleitenden Angst und dem fehlenden Mut.
Wie der Sonnenaufgang spiegelt in goldigem Schein über dem Meer,
fühle ich sehnsuchtsvoll in mir, diese vertraute Zweisamkeit und nach mehr.
Wo liegt diese Bucht deren Strand man nennt die Geborgenheit,
der Wunsch nach ehrliche Liebe und aufrichtige Zärtlichkeit.
Plötzlich zum greifen nah und du siehst in Sicht,
ein Rettungsring, doch hält er auch was er verspricht.
Und jede neue Woge wird sie mich gefühlsvoll tragen,
stell ich mir die Frage, kann ich es noch einmal wagen.
In weiter Ferne auf einem Felsen ein warmes Licht signalisiert,
vom Leuchtturm der Liebe kommt es her und wieder ist es passiert.
Das Herz aus Eis lass es zuversichtlich und fürsorglich auftauen,
und uns eine kleine Insel der Zukunft aufbauen.
Wirst du der Felsen in der Brandung sein, für mich,
kann ich mich vertrauensvoll bei Wind und Sturm verlassen, auf dich.
© 2008 by Paloma

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