Mitten im Meer

Endlich stehe ich vor dem Meer,
ich wusste, ich komme wieder hierher.
Höre die Wellen, wie sie rauschen,
und erinnere mich daran, was einst geschah hier draussen.
Nur das Meer und ich kennen das Märchen,
von dem verlassenem Mädchen.
Dass ihre grosse Liebe verlor,
noch heute hört sie, wie er zum Abschied schwor.
Sie wird immer seine Liebe sein,
als er dann ging, fühlte sie sich unendlich allein.
Ihr Freund zog es hinaus, in die weite Welt,
weil er glaubte, für das Glück braucht es Geld.
Jeden Tag fragte sich das Mädchen was ihr liebster wohl macht,
und ob auch er; heute hat an sie gedacht.
Die Hoffnung begleitet sie jeden Tag,
nur ein Zeichen von ihm; dass er sie noch mag.
Doch jeden Abend sitzt sie traurig am Meer, und schaut hinauf zu dem Stern,
und fragt sich, warum ist er nur so weit entfernt.
In ihren Gedanken, sieht sie immer wieder das Bild als sie Abschied nahmen,
sie sehnt sich immer wieder, nach seine Zärtlichkeit und starken Armen.
Doch weiss sie die Welt ist rund und er kehrt zurück hierher,
weil keine ihn lieben wird, wie sie ihn so sehr.
Beide suchen nach etwas was man braucht im Leben,
für die einten ist es Geld, für andere ist es Liebe geben.
Wie immer steht sie jeden Tag am Meer,
und weiss, es ist schon lange her.
Und wird sie eines Tages nicht mehr hier stehen,
weiss das Meer, was einst ist geschehen.
Und kommt er irgendwann hierher zurück,
leuchtet der Stern, für ihn als Glück.
Der ihm dann sagen soll;
Nur für die Liebe, lohnt es sich zu leben,
denn Geld alleine, kann dir das nicht geben.
© 2002 by Paloma



 

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