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Tränenperlen
Wieder bricht die Nacht schleichend herein,
am Firmament brennt nur das Licht, der Schein.
Zwei sterbende Augen, ein verschleiernder Blick, sieht zum Himmel
hinauf,
über ein blasses Gesicht, nehmen unzählige und durchsichtige Tropfen ihren Lauf.
Ein trauriges Herz es kämpft ums überleben so sehr,
ertrinkt im eigenen salzige Tränenmeer.
Über das bewegliche Meeresbild widerspiegeln sich die Lichter und deren Glanz,
sie erscheinen gefühlsvoll in ihrem Sternentanz.
Von tausend Sternen sind mir alle fremd weil (d)einer da oben fehlt,
vollkommen wäre, wenn jeder Stern strahlt an seinem Platz in dieser Welt.
Doch der funkelnde Stern mit deinem Namen der einst wurde geboren,
verirrte sich in der Milchstrasse und hat sich aus dem Bann verloren.
So bleibt nur der Nachtgestirn, der in der Dunkelheit wacht,
breitet sich aus, sein mattes leuchten behutsam und ganz sacht.
Nur er, er kennt der Weg ins Verborgene in der Ferne,
dort wo sie sind zur Erinnerung die verschwundenen Sterne.
Flehend schaue ich ihn an,
hoffe dass er mir doch helfen kann.
Der Mond der Hoffnung will sein Bestes versuchen und fängt sie wehmütig alle ein
und bringt sie hin zu dir,
doch jede Tropfen so wertvoll wie eine Tränenperle, rinnt an deinem
verschlossenen Fenster hinunter von mir.
- Denn du hörst und siehst sie nicht dein verschlossenes Sternenherz ist taub und blind. –
© 2006 by Paloma

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